Steuerungsgruppe informiert sich über laufende Projekte
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Die Sitzung am 10. Juni stand ganz im Zeichen der laufenden Projekte der Zukunftsregion. Eingeladen waren mehrere Projektträger, um aus der aktuellen Arbeit zu berichten: Einblicke gab es in die Projekte FachWork Celle, Berufliche Anerkennungsberatung und „HeyChance: vom Jobling zur Fachkraft“.
Im FachWork Celle sind die Räumlichkeiten in der denkmalgeschützten Roß’schen Villa inzwischen modernisiert. Zwei neue Start-Ups sind in diesem Jahr eingezogen. Als nächstes steht an, den Besprechungsraum vollständig einzurichten. Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms bietet das FachWork auch dieses Jahr wieder verschiedene Aktionen und Events an, berichtete Kerstin Lüders von der Stadt Celle. Das Projekt läuft noch bis zum 31. Mai 2027.
Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Berufliche Anerkennungsberatung in den drei Landkreisen Celle, Heidekreis und Uelzen auf große Nachfrage trifft. Mit den Mitteln der Zukunftsregion konnten die Landkreise und die beiden beteiligten Volkshochschulen Heidekreis und Uelzen drei Vollzeitstellen für die Beratung schaffen und ein kollegiales Beratungsnetzwerk aufbauen. Die Zahlen sprechen für sich: Bis jetzt sind bereits weit über 600 Beratungen erfolgt, konnten Uwe Mylius und Ina Klempel von der VHS Heidekreis vermelden. Die VHS Heidekreis hat die Federführung und Koordination für das Projekt übernommen. Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse hilft, dringend erforderliche Fachkräfte zu gewinnen, zum Beispiel in der Pflege. Noch zwei Jahre läuft die Förderung über die Zukunftsregion weiter.
Das Projekt „HeyChance: vom Jobling zur Fachkraft“ war das erste Projekt, das Mittel aus dem Sozialfonds der Zukunftsregion erhalten hat. Das Projekt unterstützt Jugendliche bei der Berufsorientierung und während der Ausbildung. Ute Labudde von der VHS Celle hatte ebenfalls Zahlen mitgebracht: Über 30 Ehrenamtliche arbeiten im Projekt mit, über 80 Schülerinnen, Schüler und Azubis konnten bisher unterstützt werden. Acht der Jugendlichen haben inzwischen ihren Abschluss gemacht und den Übergang in den Arbeitsmarkt erfolgreich gemeistert, mehr als 60 sind aktuell in Ausbildung. Azubi-Treffen, monatlicher Ehrenamtsstammtisch und Fortbildungen, wöchentliche 1 zu 1 Unterstützung und darüber hinaus gemeinsame Aktionen zur gesellschaftlichen Teilhabe sind einige der Angebote, mit denen die Jugendlichen auf ihrem Weg zur Fachkraft begleitet werden. Noch bis Mitte nächsten Jahres gibt es dafür Fördermittel der Zukunftsregion.
Neben den Einblicken in die drei Projekte stand ein weiterer Projektantrag auf der Tagesordnung. Die gemeinsame Bewertung ergab jedoch: Das Projekt erreicht die Mindestkriterien nicht und kann damit nicht über die Zukunftsregion gefördert werden.









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